Die Popularität des Motorradreifens Michelin Desert Race ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Einer davon ist die Verwendung dieser Reifen durch das Werksteam KTM, das am Rallye-Raid "Paris-Dakar" teilnimmt. Das Modell wurde für den Einsatz unter Bedingungen entwickelt, die für jedes gummiartige Produkt extrem ungünstig sind - kontinuierlicher Stoß- und Hitzeeinfluss. Die Widerstandsfähigkeit gegen diese Faktoren ist ein weiterer Grund für die Popularität dieses Reifens.
Verwendung mit Bib-Mousse
Die erste Version dieses Modells erschien bereits 1983. Zu gleicher Zeit stellte der französische Hersteller Bib-Mousse vor - eine Alternative zur herkömmlichen Kammer, die aus einer gehärteten Butylen-Schaum mit Stickstoff gefüllten Hohlräumen besteht. Beide Produkte wurden mit Blick auf die gemeinsame Verwendung entwickelt. D.h. dieses Modell hat von Anfang an eine Ausführung ohne Kammer, aber bei Bedarf kann der Innenraum mit "Mousse" gefüllt werden, was die ohnehin außergewöhnliche Zuverlässigkeit des Reifens noch weiter erhöht.
Optimierte Gummimischung
Der Reifen ist für den Betrieb bei Temperaturen bis zu 145 Grad Celsius ausgelegt. Diese thermische Beständigkeit wird größtenteils durch die physikalisch-chemischen Eigenschaften der Gummimischung gewährleistet. Ein Teil ihrer Zusammensetzung besteht aus speziellen Polymeren. Mit ihrer Hilfe wird eine erhöhte Wärmeleitfähigkeit des Laufflächens sowie seine Festigkeit gegen Risse und Dehnung gewährleistet.
Hauptmerkmale von Michelin Desert Race
- für den Einsatz im Sandgelände konzipiert;
- kann zusammen mit Bib-Mousse verwendet werden;
- optimierte Gummimischung, die Temperaturen bis zu 145 Grad Celsius aushält;
- Laufflächendesign mit maximaler Leistung auf sandigen und steinigen Untergründen.