Velour auf dem Reifen. Wofür?
Ein Auto ist oft ein Ausdruck der Persönlichkeit. Deshalb kann man manchmal Tuning beobachten, das sich nur auf das Äußere konzentriert und die Eigenschaften des Autos nicht verbessert. Die Räder sind keine Ausnahme. Während Felgen das Äußere stark verändern, bleiben die Reifen unscheinbar. Das Profilmuster ist nicht sichtbar und die Seitenwand kann nicht mit einem ansprechenden Äußeren prahlen.
Aber alles änderte sich, als das Unternehmen MICHELIN Reifen mit der Premium-Touch-Technologie patentierte und auf den Markt brachte. Zunächst wurde diese Technologie nur für Sportreifen eingesetzt, aber die Aufmerksamkeit des Publikums zwang den großen Hersteller dazu, diese Technologie auf eine Reihe anderer Modelle von Pkw- und Motorradreifen auszudehnen. Es ist zu beachten, dass die Methode der Anwendung nicht verbreitet wird, obwohl es natürlich interessant wäre, zu verstehen, wie eine solche Mikromarkierung im Vulkanisierungsprozess des Reifens in einer Presse möglich ist.
Die Technologie macht das Gummi der Seitenwand buchstäblich barhatsartig oder samten, so dass man beim Berühren der Seitenwand nicht einmal daran denkt, dass es Gummi ist. Der Test mit Schmutz hat diese Technologie auch bestanden. Schmutz verstopft sich nicht und die Markierungen auf der Seitenwand bleiben lange Zeit hell.
