In Russland ist ein Verbot von Sommerreifen in Kraft getreten
Am 1. Dezember trat in Russland ein Verbot für die Nutzung von Sommerreifen in Kraft, das bis zum 1. März gelten wird. Verstöße können mit einer Verwarnung oder einer Geldstrafe in Höhe von 500 Rubel geahndet werden, eine Stilllegung des Fahrzeugs ist jedoch nicht vorgesehen, wie die RG berichtet.
Die Änderungen im Katalog der Mängel und Bedingungen, unter denen die Nutzung eines Fahrzeugs verboten ist, wurden im September 2024 hinzugefügt. Im Dezember des Vorjahres trat das Verbot erstmals in Kraft, aber damals erklärte der Leiter der russischen Verkehrspolizei, Michail Tschernikow, , dass die Polizei nicht wegen fehlender Winterreifen bestrafen wird. "Die Mitarbeiter der Verkehrspolizei werden niemanden bestrafen. Jeder Fahrzeughalter muss selbst dafür sorgen, dass sein Fahrzeug winterfest ist, um sicher auf den Straßen fahren zu können", sagte er.
Wie dem auch sei, heute teilte die Verkehrspolizeiabteilung des Innenministeriums der Region Kurgan mit, dass die Einhaltung der Winterreifenpflicht bei Standardkontrollen und bei speziellen Fahrzeugkontrollen überprüft wird und Verstöße mit administrativen Maßnahmen geahndet werden.
Die Regionen können selbst festlegen, wann der Einsatz von Sommerreifen nicht erlaubt ist, aber, wie die RG ergänzt, "hat sich bisher keine Region mit dieser Frage befasst".
Als Winterreifen gelten in Russland Reifen mit Spikes oder solche mit der Kennzeichnung 3PMSF (Berg mit drei Schneeflocken), M+S, M&S oder M S. Laut den Änderungen ist es auch im Sommer nicht erlaubt, mit Spikereifen zu fahren.
Das Verbot, Reifen nicht der jeweiligen Jahreszeit zu verwenden, gilt für Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen. Mit nicht der Jahreszeit entsprechenden Reifen darf auch die technische Überwachung nicht durchgeführt werden.
Foto: Seite der Verkehrspolizeiabteilung des Innenministeriums der Region Kurgan im sozialen Netzwerk "Vkонтакте".
