Continental baut Produktion in Thailand aus
Der thailändische Investitionsrat (BOI) hat das Projekt von Continental genehmigt, das 1,34 Milliarden Baht (400 Millionen Dollar) in die Erweiterung seines Reifenwerks in der Provinz Rayong investieren will, um dessen Kapazitäten um 3 Millionen Reifen zu erhöhen, was "den Status Thailands als zweitgrößten Reifenhersteller der Welt bestätigen" wird.
Das Projekt umfasst den Bau eines zusätzlichen Gebäudes und die Installation neuer, aus Deutschland importierter Ausrüstung, wodurch die Kapazitäten auf 7,8 Millionen Reifen pro Jahr ansteigen und die Anzahl der Arbeitsplätze von 900 auf 1.500 erhöht wird. Das Werk produziert Reifen für Motorräder, Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge, einschließlich Elektrofahrzeuge, und bezieht Naturkautschuk und andere Rohstoffe aus dem Inland.
"Die Investitionen von Continental bestätigen das hohe Potenzial Thailands als Hersteller von Reifen weltklassiger Qualität, die den strengsten Sicherheits- und Umweltstandards gerecht werden", sagte Narit Therdthirasukdi, Generalsekretär des BOI. "Die Erweiterung des Continental-Werks stärkt auch den Status Thailands als Zentrum der Automobilindustrie und zeigt das Vertrauen ausländischer Investoren."
Die thailändische Tochtergesellschaft von Continental, Continental Tyres (Thailand), wurde 2009 gegründet, und die Reifenproduktion in Rayong begann vor fünf Jahren.
Der BOI weist darauf hin, dass derzeit die meisten führenden Reifenhersteller eigene Kapazitäten in Thailand haben, was das Land "zum zweitgrößten Reifenhersteller und -exporteur der Welt nach China" macht. Unternehmen wie Michelin, Bridgestone, Sumitomo, Yokohama und Goodyear sowie die chinesischen Unternehmen ZC Rubber, Prinx, Chengshan, Linglong und Sentury haben ihre Werke in Thailand eröffnet. Seit 2020 haben Reifenhersteller 41 Anträge auf neue Investitionsprojekte beim BOI eingereicht, die eine Gesamtsumme von über 112 Milliarden Baht (3,35 Milliarden Dollar) ausmachen.
Im Jahr 2023 belegte Thailand den 10. Platz in der Welt und den 1. Platz in Südostasien bei der Automobilproduktion, und der BOI sagt, dass Investoren von der staatlichen Politik angezogen werden, die Subventionen, Steuervorteile und andere Präferenzen vorsieht, sowie von der strategisch günstigen Lage des Landes und anderen Faktoren.
