Ein Händler chinesischer Reifenprodukte in Kalifornien droht eine Strafe in Höhe von 17 Millionen Dollar

Laut den gestern aus Long Beach eingegangenen Informationen droht einem Unternehmen, das ganz Kalifornien mit Reifen beliefert, eine Strafe von 17 Millionen Dollar wegen Betrugsverdachts. Diese Strafe wurde vom Bundesregierung aufgrund der Ergebnisse einer Untersuchung verhängt.

Somit wurde die am 09.03.15 von den amerikanischen Zollbeamten eingereichte Klage gegen China Tire Warehouse Inc. nicht nur schnell bearbeitet, sondern bereits ein Urteil gefällt. Die Regierungsvertreter erklärten das Unternehmen für schuldig am Betrug.
Wir erinnern daran, dass der Kern der Klage darin besteht, dass das Unternehmen, das über 10 Jahre hinweg der größte Importeur chinesischer LKW- und PKW-Reifen war, nicht alle erforderlichen Steuerzahlungen an den Staatshaushalt der Vereinigten Staaten leistet.

Im Rahmen der Untersuchung konnte festgestellt werden, dass ein Teil der Produkte regelmäßig in der Datenbank als Pneumatikreifen geführt wurde, die zollfrei in die USA eingeführt werden dürfen. Und das ist nicht der einzige festgestellte gesetzeswidrige Sachverhalt.
Nach der zollfreien Regelung wurden auch andere Reifenmodelle in der Datenbank als Produkte für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge geführt, ohne dass der Großhändler die erforderlichen Steuerzahlungen leistete. Es handelt sich also um massiven Betrug und Steuerhinterziehung. Die Behörden verpflichteten China Tire Warehouse Inc., eine Strafe von 16,9 Millionen Dollar zu zahlen.
Mosautoshina