Die EEK hat die Antidumpingzölle auf chinesische LKW-Reifen verlängert

Die EEK hat die Antidumpingzölle auf chinesische LKW-Reifen verlängert

Der Kollegium der Eurasischen Wirtschaftskommission (EWC) hat die Geltungsdauer der Antidumpingzölle auf den Import chinesischer LKW-Reifen bis zum 13. November 2026 verlängert, während der Wiederholungsuntersuchung, meldet "Finmarket". 

Die Geltungsdauer der Zölle wäre am 29. Juni 2026 abgelaufen, aber im November 2025 wurde ein Antrag an die Abteilung für Schutz des Binnenmarktes der Kommission gestellt, dessen Prüfung am 14. November 2025 zur Wiederholungsuntersuchung führte. Diese soll innerhalb eines Jahres nach Beginn abgeschlossen werden, und für diese Zeit hat die EWC das Recht, die geltenden Zölle beizubehalten. 

Der Antidumpingzoll auf den Import chinesischer LKW-Reifen wurde 2015 eingeführt und mehrmals verlängert, zuletzt 2021 bis zum 28. Juni 2026. Im Jahr 2023 begann der Zoll auch für montierte Räder zu gelten. 

Die Höhe des Antidumpingzolls variiert je nach Hersteller zwischen 14,79 und 35,35 % des Zollwerts der Ware. 

Die Initiatoren der Wiederholungsuntersuchung im Jahr 2025 waren die russischen Unternehmen "Omskshina", "Cordiant" und das Nischni-Kamsk-Werk für LKW-Reifen, sowie das belarussische Unternehmen "Belshina", während als Unterstützer des Antrags das russische Unternehmen AŠK und das kasachische Unternehmen Tengri Tyres genannt wurden.

Die Antragsteller gaben an, dass ihrer Meinung nach die Beendigung der Geltung des Antidumpingzolls zu einer Fortsetzung des Dumping-Imports aufgrund der rückläufigen Nachfrage in der EAWU (um 15 % im Zeitraum von April 2024 bis März 2025, laut Angaben der Antragsteller) und der Auslastung der Produktionskapazitäten (um 6 %) führen könnte. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass "sogar unter Berücksichtigung der Anwendung der Antidumpingzölle der Preis für importierte chinesische LKW-Reifen unter dem gewichteten Durchschnittspreis für ähnliche Produkte aus der EAWU blieb".

Foto: chinarpte.com

Mosautoshina