Die EU hat ein antisubventionsrechtliches Verfahren gegen PKW-Reifen aus China eingeleitet

Die EU hat ein antisubventionsrechtliches Verfahren gegen PKW-Reifen aus China eingeleitet

Am 6. November hat die Europäische Kommission ein antisubventionsrechtliches Ermittlungsverfahren gegen Reifen für Personenkraftwagen, leichte Nutzfahrzeuge und Kleinbusse aus der VR China eingeleitet und festgestellt, dass es ausreichende Beweise dafür gibt, dass chinesische Hersteller von der Unterstützung der Regierung des Landes "ungerechtfertigte Vorteile" ziehen. Seit Mai 2025 läuft auch ein Antidumpingverfahren gegen den Import chinesischer Reifen derselben Kategorien.

Beide Ermittlungsverfahren wurden auf Initiative der Koalition gegen unfairen Reifenimport eingeleitet, die Reifenhersteller aus der EU umfasst. In ihrer Petition heißt es, dass der Import chinesischer Reifen in der Region seit 2021 um 51% zugenommen hat und die Produkte zu Preisen angeboten werden, die 30-65% unter denen der Reifen europäischer Unternehmen liegen, was zu einem Rückgang ihrer Verkäufe führt.

Die Petenten weisen auch darauf hin, dass die chinesischen Hersteller Subventionen in Form von Zuschüssen, zinsgünstigen Krediten und Steuervorteilen sowie der Bereitstellung von Land und Strom zu unter marktüblichen Preisen erhalten.

Die Kommission muss das Ermittlungsverfahren innerhalb von 13 Monaten abschließen und hat die Möglichkeit, in den nächsten neun Monaten vorläufige Zölle einzuführen.

Foto: enar-eu.org

Mosautoshina