Der Vorstand von Continental hat die Aufspaltung des Unternehmens genehmigt
Der Vorstand von Continental hat die Entscheidung zur Umwandlung der Abteilung Automotive (produziert Autokomponenten wie Sensoren, Displays, Bremssysteme usw.) in ein separates Unternehmen genehmigt. Jetzt muss die Ausgliederung des Geschäftsbereichs zunächst vom Aufsichtsrat und dann auf der ordentlichen Hauptversammlung am 25. April 2025 genehmigt werden. Es wird erwartet, dass die Vorbereitungen für die Reorganisation im dritten Quartal 2025 abgeschlossen sein werden und das neue separate Unternehmen bis Ende des nächsten Jahres gegründet werden soll.
Im dritten Quartal 2024 betrug der Gesamtumsatz von Continental 9,8 Mrd. Euro, und fast die Hälfte davon entfiel auf die Abteilung Automotive - 4,8 Mrd. Euro. Der Reifen-Geschäftsbereich und die Abteilung ContiTech (produziert z.B. Zahnriemen) erzielten einen Umsatz von jeweils 3,5 Mrd. Euro und 1,5 Mrd. Euro, und beide diese Strukturen bleiben Teil von Continental.
Es wird berichtet, dass das Unternehmen während der Vorbereitungen auf die Ausgliederung von Automotive "weiterhin die Unabhängigkeit des Reifen-Geschäfts und von ContiTech stärken wird". "Wir haben starke und selbstständige Abteilungen mit klarer Struktur, die Marktführer in ihren Segmenten sind und vollständig auf eine größere Unabhängigkeit vorbereitet sind", betonte Nikolaus Setzer, Vorstandsvorsitzender von Continental.
Laut ihm wird im Rahmen der Stärkung der Unabhängigkeit der Abteilungen der zentrale Punkt die schrittweise Übertragung verschiedener Funktionen auf sie sein. "Das Ziel ist es, bis Ende 2025 eine flexible Holding-Struktur zu schaffen", bemerkte Setzer und fügte hinzu, dass die Abteilungen ihre unternehmerische Verantwortung erhöhen werden, da "sie am wichtigsten ist, besonders auf dieser Ebene, näher an den Märkten und Kunden".
"Unsere neue Struktur ermöglicht es uns, flexibler auf Veränderungen der Kundenanforderungen und Märkte zu reagieren, wodurch wir unsere Möglichkeiten mit maximaler Effizienz nutzen können", schloss er.
