Die Geschichte der Räder für den Weltraum
Reifen im Weltraum sind ein eigenes Thema, das bereits seit langem viel Aufmerksamkeit erfährt, und in letzter Zeit, aufgrund des zunehmenden Interesses an Flügen zum Mond, ist dieses Interesse noch größer geworden.
Die Geschichte der Reifenentwicklung ist faszinierend und interessant, sie enthält viele bedeutende Ereignisse und Daten, und das Jahr 1981 ist in die Geschichte der Reifenindustrie als eines der bemerkenswertesten Ereignisse eingegangen. In diesem Jahr startete der Weltraum-Shuttle "Columbia", auf dem Reifen der Marke BFGoodrich montiert waren. Da der Start des Shuttles mit einer Rakete erfolgt, werden Reifen nur für die Landung benötigt. Aber die Belastung auf die Reifen ist enorm. Während des Eintritts in die Atmosphärenschichten erhitzt sich die Oberfläche des Shuttles auf 2500°C.

Interessant ist, dass auch für Mond- und Marsfahrzeuge Räder benötigt werden und sie das Problem der Beschädigung und Abnutzung nicht fremd sind. Hier ist ein Beispiel, wie die Räder des Marsfahrzeugs Curiosity aussehen, das bereits seit mehreren Jahren auf der Oberfläche des Mars unterwegs ist.

Um das Problem der "Räder für den Weltraum" zu lösen, stellt das Unternehmen Michelin eine neue Konstruktion von Rädern für Mondfahrzeuge mit folgenden Eigenschaften vor:
- Ein Arbeitsbereich mit Temperaturen über 100°C und unter -240°C.
- Beständigkeit gegenüber Sonnen- und galaktischer Strahlung.
- Hohe Autonomie durch rekordniedriges Rollwiderstand.
- Maximale Traktion auf weichem Untergrund, während gleichzeitig die Festigkeit auf sehr aggressivem Untergrund erhalten bleibt.
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