Wie russische Fahrer ihre alten Reifen loswerden
Ikon Reifen hat eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie russische Autofahrer die Frage lösen, wohin sie ihre alten Reifen bringen, und es stellte sich heraus, dass weniger als die Hälfte (47%) der Befragten die Anforderungen an eine umweltfreundliche Entsorgung erfüllt. Die Ergebnisse der Umfrage werden von der "Russischen Gazette" veröffentlicht.
Laut den Ergebnissen der Studie bringen 39,9% der Fahrer ihre alten Reifen gezielt an Orten ab, an denen eine ordnungsgemäße Entsorgung garantiert ist, wie z.B. an Tankstellen oder Annahmestellen, und weitere 7% nutzen Trade-in-Programme, die auch eine Wiederverwertung vorsehen. Gleichzeitig sagten mehr als ein Drittel der Befragten (31,8%), dass sie ihre Reifen einfach beim Reifenwechsel ließen, ohne sich um ihre weitere Verwendung zu kümmern, und 11,6% gaben an, dass sie ihre alten Reifen im Haushalt verwenden, d.h. sie als Blumenbeete usw. nutzen, und jeder Zehnte (9,8%) gab zu, dass er die Reifen zusammen mit dem Hausmüll entsorgt oder auf Deponien, einschließlich wilden Deponien, abliefert, obwohl all dies gegen das Gesetz verstößt.
Bei der Kommentierung der Umfrageergebnisse bemerkte der Autoexperte und Mitglied des öffentlichen Rates beim russischen Innenministerium, Igor Morzharetto, dass "Fälle von Bußgeldern für eine falsche Reifenentsorgung in verschiedenen Regionen verzeichnet werden, aber es ist sehr schwierig, zu bewerten, wie aktiv solche Maßnahmen im ganzen Land angewendet werden. Ich denke nicht, dass solche Bestrafungen massenhaft sind. Aber schade! Denn, wie diese Studie einmal mehr zeigt, ist das Problem ernst".
Für das Ablegen alter Reifen an unzulässigen Orten sind im russischen Verwaltungsgesetzbuch (KoAP) Bußgelder in Höhe von 1.000 bis 2.000 Rubel für natürliche Personen und 10.000 bis 20.000 Rubel für Amtsträger vorgesehen, während für juristische Personen eine Bestrafung in Form eines Bußgeldes in Höhe von 100.000 bis 250.000 Rubel oder einer Verwaltungsvorladung mit einer Dauer von bis zu 90 Tagen vorgesehen ist.
Foto: musor.moscow
