Welchen Verschleißunterschied am Profil ist erlaubt?
Nicht so lange ago haben wir das Thema des Ersatzreifens im Winter behandelt. Heute möchten wir das Thema fortsetzen und über die zulässigen Unterschiede in der verbleibenden Profiltiefe sprechen.
Zunächst ist zu beachten, dass Reifen ungleichmäßig abgenutzt werden. Bei Frontantriebsfahrzeugen haben die Vorderräder einen intensiveren Verschleiß, bei Hinterradantriebsfahrzeugen entsprechend die Hinterräder. Dies ist ein natürlicher Prozess, und selbst eine sehr vorsichtige Fahrweise kann die Situation nicht ändern. Eine Lösung kann eine rechtzeitige Reifenrotation sein, aber oft kommt es vor, dass auf einer Achse Reifen mit einem offensichtlichen Unterschied in der verbleibenden Profiltiefe montiert werden.
Ein Unterschied von weniger als 1,5 mm gilt als sicher und zulässig. Zumindest, wenn Sie keine Geschwindigkeitsrekorde auf nassen Straßen aufstellen. Werte über 1,5 mm raten wir ab, da die Unterschiede zwischen den Fähigkeiten der Reifen, Wasser aus der Kontaktfläche zu entfernen, erheblich zunehmen. Natürlich geht es hier um Aquaplaning. In diesem Fall erhöht sich einfach das Risiko, die Kontrolle über das Fahrzeug auf nasser Fahrbahn zu verlieren oder gar zu drehen.
Achten Sie auf die Differenz in der Profiltiefe Ihrer Reifen. Für einen gleichmäßigeren Verschleiß greifen Sie auf die Regeln der Reifenrotation zurück.
