Wenn die Straßen Lärm machen
Häufig hört man von Autobesitzern, die sich über den von Reifen verursachten Lärm beschweren. Besonders trifft dies auf Besitzer von Elektrofahrzeugen zu, da mit dem Verschwinden des Verbrennungsmotors die Reifen zum lautesten Element werden. Dies ist tatsächlich so, aber es ist wichtig zu verstehen, dass der Lärm akustisches Unbehagen verursacht, aber keine Gefahr darstellt. Je lauter die Reifen sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie auf nasser und schneebedeckter Oberfläche effektiv sein werden.
Aber nicht nur die Reifen erzeugen Lärm beim Fahren. Die Straßenoberfläche trägt auch einen erheblichen Anteil am Lärm. Insbesondere der Typ des Asphaltbelags, genauer gesagt, seine Körnigkeit.
Verschiedene Arten von Straßenoberflächen erzeugen unterschiedliche Lärmbelästigungen. Zum Beispiel sind asphaltierte Straßen in der Regel leiser als Kopfsteinpflaster oder Betonwege.
Eine Oberfläche mit grober Körnigkeit oder Unregelmäßigkeiten, wie z.B. Schlaglöchern und Rissen, kann zu einer Erhöhung des Lärms führen, da die Reifen des Fahrzeugs über sie hinwegfahren und Vibrationen und Geräusche erzeugen.
Außerdem sollte man nicht vergessen, dass der Lärm des Straßenverkehrs bei höheren Geschwindigkeiten zunimmt, sodass die Straßenoberfläche auch die Fahrgeschwindigkeit und damit den Lärmpegel beeinflussen kann. Je höher die Geschwindigkeit, desto lauter der Lärm.
Viele Länder und Regionen legen Wert auf die Reduzierung des Straßenverkehrslärms und können im Rahmen von Infrastrukturprojekten spezielle Technologien und Materialien einsetzen, um den Lärm auf den Straßen zu reduzieren. Dazu gehören die Verwendung von lärmarmen Asphaltmischungen, Schallabsorptionsbarrieren und andere Maßnahmen, um die negative Auswirkung des Lärms auf die Umwelt und die Bevölkerung zu minimieren.
