Sommer der Straßensicherheit

01 April 2011
Moskau, 23. März 2011 – Das Unternehmen Goodyear ruft die russischen Autofahrer auf, verantwortungsvoll zu fahren, insbesondere während der Sommermonate. Im Rahmen der Sommer-Tour der Straßenverkehrssicherheit von Goodyear und der Rückkehr der berühmten Firmen-Zeppeline nach Europa macht das Unternehmen darauf aufmerksam, dass die meisten Verkehrsunfälle im Sommer und nicht im Winter passieren.


Der Goodyear-Zeppelin


Während der Wintermonate können die Wetterbedingungen sehr unangenehm sein – von Schnee und Eis bis hin zu anhaltenden Regenfällen, die zu Aquaplaning führen können. Doch Forschungsergebnisse zeigen, dass die erhöhte Anzahl von Verkehrsunfällen im Sommer auf eine verringerte Aufmerksamkeit der Fahrer für Fragen der Straßenverkehrssicherheit in dieser Jahreszeit zurückzuführen ist.

Laut Statistik tritt der Höhepunkt der Unfallzahlen im August auf – in der Zeit der großen Urlaube. Und am seltensten kommen Verkehrsunfälle im Februar vor (fast doppelt so wenig wie im August). So gab es im Februar 2010 10.188 Verkehrsunfälle, bei denen fast 1.200 Menschen ums Leben kamen. Im August desselben Jahres wurden knapp 21.000 Verkehrsunfälle verzeichnet, bei denen mehr als 3.000 Menschen starben.

Laut den neuesten offiziellen Daten des russischen Innenministeriums wurden in den ersten zwei Monaten (Januar-Februar 2011) auf den Straßen des Landes etwa 21.000 Verkehrsunfälle registriert, was 4,1 Prozent weniger ist als im Vorjahr. Als Folge starben mehr als 2.500 Menschen (1,1 Prozent mehr) und über 26.000 Menschen wurden verletzt (3,1 Prozent weniger).

Die Diskrepanz zwischen Verständnis und Handeln

Jedes Jahr brechen Tausende von Autofahrern in Europa zu langen und oft schwierigen Reisen auf, ohne ihre Fahrzeuge zu überprüfen oder ohne ausreichend zu ruhen. Zwischenzeitlich zeigen Forschungsergebnisse, dass das Fehlen einer angemessenen Wartung des Fahrzeugs und die Ermüdung des Fahrers zwei der wichtigsten Gründe für Verkehrsunfälle im Sommer sind.

Zu der notwendigen Wartung gehört auch die Pflege der Reifen. Laut einer kürzlich von Goodyear Dunlop durchgeführten Studie über das Wissen der Fahrer über die Straßenverkehrssicherheit, ihre Überzeugungen und Fahrtraditionen erkennen viele Autofahrer die Bedeutung der Reifen an, überprüfen jedoch nicht immer die Reifen ihres Fahrzeugs auf ihre Verkehrstauglichkeit. "Eine falsche Wartung des Fahrzeugs und der Reifen kann das Leben des Fahrers und anderer Verkehrsteilnehmer gefährden", sagt Uwe Deppe, Marken-Direktor von Goodyear in Europa, Nahost und Afrika. "Die Wahl der richtigen Reifen kann eine wichtige Rolle bei der Straßenverkehrssicherheit spielen. Wie Tests der Organisation für die Prüfung und Zertifizierung von Fahrzeugen TÜV SÜD Automotive gezeigt haben, ermöglichen Reifen wie die neuen Eagle F1 Asymmetric 2 eine Verkürzung des Bremswegs um 3 Meter", erklärt Deppe.

Laut TÜV SÜD Automotive ist der Unterschied im Bremsverhalten zwischen hochwertigen Reifen und billigen Reifen aus Asien sehr groß. So zeigten Tests, dass der Bremsweg auf nasser Straße um 21,7 Meter verlängert wird, sobald Reifen minderer Qualität montiert werden. In dem Moment, in dem ein Fahrzeug mit hochwertigen Reifen bereits stehen bleibt, bewegt sich ein Fahrzeug mit Reifen minderer Qualität noch mit einer Geschwindigkeit von 47,4 km/h.

"Unsere Studie zeigt, dass obwohl 82 Prozent der Fahrer angaben, dass Reifen ein wichtiger Bestandteil des sicheren Fahrens sind, 44 Prozent nicht wissen, wie sie den Reifendruck überprüfen, und 37 Prozent der Befragten zugaben, dass sie weiterhin abgenutzte Reifen verwenden würden", fügt Deppe hinzu. "Diese große Diskrepanz zwischen Verständnis und Handeln gibt Anlass zur Sorge".

"Das Unternehmen Goodyear ist der Meinung, dass sicheres Fahren eine gemeinsame Verantwortung ist. Die Behörden sollten für eine angemessene Straßenqualität sorgen, die Reifenhersteller sollten neue Technologien in ihre Produkte einbauen, um das sichere Fahren zu fördern, und die Autofahrer sollten ihrerseits ihre Fahrzeuge und Reifen ordnungsgemäß warten und einen Fahrstil wählen, der der Situation auf der Straße und den Wetterbedingungen entspricht. Durch gemeinsame Anstrengungen können wir die Straßen sicherer für alle machen", erklärt Deppe.