Regeln für die Radmuttern-Anzug
Reifenmontagearbeiten und das Anbringen von Rädern an Ihrem Fahrzeug sollten Sie besser Profis anvertrauen und eine selbstständige Ausführung vermeiden. Doch bei einer Notradwechsel kann es notwendig sein, das Rad selbst anzubringen. Dabei ist es wichtig, bestimmte Regeln zu beachten. Die richtige Anzug von Muttern und Schrauben ist ein wichtiger Teil, um eine ruhige Fahrt, einen gleichmäßigen Verschleiß und die erforderliche Leistung Ihres Reifens und Rades zu gewährleisten. Heute werden wir kurz über die Regeln für das Anbringen von Rädern und deren Befestigung sprechen.
Jeder Reifentyp erfordert einen bestimmten Anzugsmoment. Natürlich sollte für die Bestimmung dieses Moments ein Drehmomentschlüssel verwendet werden. Aber seien wir realistisch, bei einer selbstständigen Anbringung wird dieser nicht zur Hand sein. Wichtig ist, die Befestigungen fest, aber ohne Überanzug anzuziehen, da die Befestigung sonst beschädigt werden kann. Viele verwenden zusätzliche Hebel und ziehen die Befestigung mit aller Kraft an. Das sollten Sie natürlich nicht tun. Das ist auch nicht sicher.
Stellen Sie sicher, dass die Gewinde der Schraube oder des Bolzens sauber und trocken sind. Übermäßige Feuchtigkeit oder Sand kann dazu führen, dass die Befestigung später "festfriert" und ohne spezielle Mittel nicht demontiert werden kann.
Es ist wichtig, die Reihenfolge des Anziehens einzuhalten, wie in der Abbildung unten gezeigt.

Das sequenzielle Anziehen der Befestigung ermöglicht es, eine gleichmäßige Anliegen der Auflagefläche des Rades an die Nabe zu gewährleisten, was wiederum dazu beiträgt, Vibrationen und Unwuchten während der Nutzung zu vermeiden. Auf lange Sicht verhindert dies auch einen ungleichmäßigen Reifenverschleiß, der auch durch eine falsche Anzug verursacht werden kann.
