Die Firma MICHELIN begann mit der Gründung durch die Brüder Édouard und André Michelin im Jahre 1889 in Clermont-Ferrand, Frankreich. <br /> Zu diesem Zeitpunkt war das Unternehmen ein kleiner Reifenhersteller, der sich auf die Entwicklung von Luftreifen für Fahrräder und andere Fahrzeuge spezialisierte. <br /> Die Brüder Michelin entwickelten den ersten luftgefüllten Reifen, der eine Revolution in der Fahrzeugindustrie auslöste und die Mobilität für viele Menschen verbesserte. <br /> Seitdem hat sich die Firma MICHELIN zu einem weltweit führenden Reifenhersteller entwickelt, der eine breite Palette von Reifen für verschiedene Fahrzeugtypen und -anwendungen anbietet.
Es ist vielleicht seltsam, aber das Unternehmen Michelin wurde von völlig anderen Leuten mit anderen Nachnamen gegründet. Der Beginn des großen Weges kann als die Erfindung des schottischen Architekten, Künstlers und Designers Charles Macintosh betrachtet werden. Er interessierte sich aktiv für moderne Materialien und versuchte, sie in seinen Arbeiten zu verwenden. So versuchte er beispielsweise, Beton und Pflastersteine, Glas und Stahl zu kombinieren, und legte großen Wert auf Kunststoffe. Die bekannteste Erfindung war jedoch der berühmte "Macintosh"-Mantel aus gummierter Tuch, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein Hit wurde.

Die Faszination für die Eigenschaften von Kautschuk und der Erfolg seiner Erfindung ließen Charles nicht los, und so machte er sogar zum Vergnügen seiner Kinder Gummibälle. Seine Nichte Elizabeth Pew-Barker liebte es, als Kind damit zu spielen, und ihre Kindheitsbegeisterung entwickelte sich zu einer Geschäftsidee, als sie aufwuchs und den Unternehmer Edward Dobrée heiratete. So gelangte Kautschuk erstmals in die kleine Stadt Clermont-Ferrand in Frankreich.
Das Familienunternehmen entwickelte sich allmählich. Edward produzierte nicht nur noch Bälle, sondern auch preiswerte Billardkugeln aus dichtem Kautschuk, die einen guten Ersatz für teure Elfenbeinkugeln darstellten. Alles änderte sich erheblich, als Edward Dobrée seinen Cousin Aristide Barbier als Partner aufnahm. Zusammen eröffneten sie ein kleines Unternehmen für die Herstellung von Landwirtschaftstechnik mit flexiblen Kautschukschläuchen und anderen flexiblen Elementen. Zu diesem Zeitpunkt war dies ein sehr innovativer Ansatz, und das Unternehmen begann zu wachsen. Nach dem Tod von Edward und Aristide hatte das Unternehmen Schwierigkeiten, auf dem Markt zu bleiben. Niemand konnte das Unternehmen so effektiv leiten wie sie.

Aristide Barbiers Tochter, die mit Jules Michelin verheiratet war, war überzeugt, dass Kautschuk eine große Zukunft vor sich hatte. Als das Unternehmen mit Gläubigern Schwierigkeiten hatte, wandte sie sich an ihre Söhne André und Édouard um Hilfe.
Édouard übernahm die Leitung des Unternehmens und änderte dessen Namen in "Michelin & Co". Wie ihre Vorgänger hatten die Brüder große Pläne und fanden schnell neue Anwendungsbereiche für Kautschuk. Sie entwickelten eine Bremsbelag für Pferdekutschen namens "The Silent", ein Name, der bereits auf ihre internationalen Ambitionen hindeutete, und so begann die Geschichte des bekanntesten Reifenherstellers der Welt.

Die Fortsetzung der Unternehmensgeschichte finden Sie in der Rubrik "Geschichte der Reifenindustrie"
