Das häufigste Schaden

Das häufigste Schaden

Beim Kauf von Reifen plant wohl kein Autobesitzer, sie bereits nach 30-40% der veranschlagten Lebensdauer zu ersetzen. Auf der einen Seite ist dies logisch, doch trotzdem machen viele Fahrer genau das. Die Antwort auf die Frage "Warum" ist einfach und offensichtlich: In den meisten Fällen liegt es am Nichtbeachten der Reifenbetriebsvorschriften. Natürlich gibt es neben Schnitten und Reifenpannen auch das wilde Schadenbild in Form von Aufblähungen der Seitenwand, das im Volksmund als "Gürtel" bezeichnet wird.

Der "Gürtel" ist gefährlich wegen seiner Einfachheit und oft fehlenden Reparaturmöglichkeit. Gerade Gürtel sind oft der Grund dafür, dass Reifen auf halber Lebensdauer auf den Müll geworfen werden. Oft kann dies jedoch vermieden werden, indem man eine Reihe von Empfehlungen befolgt, die die Reifenhersteller mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit äußern. Heute werden wir sie in diesem Artikel zusammenfassen.

1. Erstes und wichtigstes ist natürlich die Einhaltung des empfohlenen Drucks. Der Schaden in Form von Aufblähungen der Seitenwand ist nichts anderes als die Zerstörung der Karkassfäden bei Erhaltung der Außenreifen-Schicht, wodurch die Reifen an einer bestimmten Stelle aufgrund der Klemmung der Karkassfäden zwischen der Felge und dem Straßenhindernis geschwächt werden. Natürlich erhöht sich die Wahrscheinlichkeit dieser Klemmung, auch bei geringer Geschwindigkeit, erheblich. Daher ist es wichtig, den vom Automobilhersteller empfohlenen Druck einzuhalten.

2. Der Einstieg auf Bordsteine oder Hindernisse sollte besser unter dem größtmöglichen rechten Winkel erfolgen.
Manchmal muss man parken oder einen Teil der Straße mit dem Einstieg auf den Bordstein nutzen. Dabei wird der Einstieg fast immer unter einem spitzen Winkel und mit einer Seitenwand durchgeführt. Die Reifen sind darauf nicht ausgelegt. Die Belastung sollte so verteilt werden, dass der Einstieg mit beiden Seitenwänden erfolgt, und wenn dies nicht möglich ist, sollte der Einstieg mit minimaler Geschwindigkeit, sozusagen "im Schleichtempo", erfolgen. Oft kann man das Gegenteil sehen. Der Fahrer, oft unerfahren, versucht, mit Anlauf auf den Bordstein zu springen. In diesem Fall wird es schwer, das Beschädigen der Seitenwand zu vermeiden.

3. Je schlechter die Straße, desto geringer die Geschwindigkeit.
Das klingt banal, aber viele ignorieren diese Regel. Wohin Sie auch immer eilen, der Riss der Karkassfäden endet nicht immer mit einem Gürtel. Dem Gummi muss auch ein bisschen geholfen werden, um einen Durchbruch zu erhalten. In diesem Fall muss man anhalten und das Rad wechseln, und das bedeutet zusätzliche Ausgaben, nicht nur an Zeit, sondern auch an Geld.

Mosautoshina