SIBUR: Die russische Reifenindustrie kann auf Naturkautschuk verzichten

SIBUR: Die russische Reifenindustrie kann auf Naturkautschuk verzichten

Derzeit können die führenden Reifenhersteller den Naturkautschuk nicht durch synthetische Analoga ersetzen, aber wie erklärt wurde, hat die russische Reifenindustrie gute Chancen, dies zu erreichen, wie Pawel Ljachowitsch, Mitglied des Vorstands von SIBUR, auf dem Östlichen Wirtschaftsforum sagte.

Der Naturkautschuk wird derzeit hauptsächlich aus Südostasien importiert, wo lokale Bauern den Milchsaft der brasilianischen Gummipflanze sammeln, was viele Risiken birgt, einschließlich der Gefahr von Krankheiten, die die Kautschukbäume befallen. Infolgedessen investieren Reifenhersteller erhebliche Mittel in die Suche nach neuen Quellen für Naturkautschuk (z.B. Löwenzahn, Guayule usw.), aber SIBUR betont, dass eine Ersetzung möglich ist und derzeit gemeinsam mit Reifenherstellern an diesem Projekt gearbeitet wird, das auch im Fokus des Ministeriums für Industrie und Handel liegt.

"Die Erfolge, die bei der Entwicklung dieser Rezepturen mit einigen Unternehmen erzielt wurden, sind durch die Angst vor einem Mangel an Naturkautschuk motiviert", sagte Ljachowitsch und fügte hinzu, dass "das Projekt derzeit getestet wird und ich sicher bin, dass wir als Branche allmählich auf Naturkautschuk verzichten können".

Naturkautschuk hat eine Reihe von Vorteilen gegenüber synthetischem Kautschuk, wie z.B. eine höhere Festigkeit bei Dehnung, daher kann die weltweite Reifenindustrie derzeit nicht auf ihn verzichten. Wenn SIBUR es schafft, diese Herausforderung zu meistern, wäre dies eine wahre Revolution in der Branche.

Foto: rfa.org.

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