SIBUR ersetzt ausländisches Kautschuk

SIBUR ersetzt ausländisches Kautschuk

Das Unternehmen SIBUR führt ein Projekt zur Unterstützung der heimischen Reifenhersteller durch, denen infolge der Einführung von Sanktionen alternative Quellen für synthetischen Kautschuk gesucht werden mussten. Insbesondere haben die wissenschaftlichen Zentren des Unternehmens bereits sieben Marken von defizitärem SK importersetzt und auch die Zertifizierung von weiteren 50 Komponenten für Reifen durchgeführt. Darüber berichtete der Direktor der Division "Transport" des Unternehmens SIBUR, Anatoli Swetlikow.

Laut seinen Worten hat die Unterstützung durch SIBUR dazu beigetragen, den reibungslosen Betrieb der russischen Reifenwerke zu gewährleisten, ihr Produktangebot zu erhalten und die Entwicklung neuer Reifen mit der Verwendung von "SIBUR-Kautschuk" zu beginnen.

Im Jahr 2022 betrug der Anteil der Importkautschuke auf dem russischen Markt etwa 25%, im Jahr 2023 sank er jedoch auf 1%. Gleichzeitig stieg die Auslastung der Kapazitäten der heimischen Reifenunternehmen im ersten Halbjahr 2024 um 20%, fügte Swetlikow hinzu.

Im Jahr 2024 startete SIBUR gemeinsam mit Reifenunternehmen wie "Cordiant" ein Programm zur Ersetzung von Naturkautschuk aus Südostasien durch isoprenenhaltigen synthetischen Kautschuk russischer Produktion. Wie Swetlikow betont, ist isoprener Kautschuk "billiger und technologischer als Naturkautschuk".

SIBUR wurde auch zum Zertifizierungszentrum für die Homologation chemischer Produkte, die bei der Herstellung von Gummi-Mischungen für Reifen verwendet werden. Das Unternehmen gehört derzeit zu den drei größten Kautschukherstellern der Welt, und "alle weltweit führenden Reifenhersteller auf verschiedenen Kontinenten verwenden Kautschuk, der von SIBUR produziert wird".

"Wir sind zuversichtlich, dass Reifen aus russischem Kautschuk qualitativ nicht hinter importierten zurückstehen", betonte Swetlikow.

Quelle: "Za rulem"

Mosautoshina