Alte Reifen wurden als Rohstoff für die Herstellung von synthetischem Gusseisen vorgeschlagen
Wissenschaftler der Staatlichen Technischen Universität Nischni Nowgorod haben vorgeschlagen, alte Autoreifen als Kohlenstoffquelle bei der Herstellung von synthetischem Roheisen zu verwenden, berichtet «Наука Mail» unter Berufung auf die Pressestelle des russischen Bildungsministeriums.
Anstelle der traditionellen, teuren Materialien - Graphit oder Koks - werden in den Schmelzofen zusammen mit der metallischen Charge Reifenstücke geladen, die als kohlenstoffhaltige Zusatzstoffe dienen. Es wird berichtet, dass die Verwendung von Reifenstücken mit einer Größe von 5 bis 50 cm am effektivsten ist, da kleinere Stücke die Kohlenstoffaufnahme verschlechtern und die Rauchentwicklung erhöhen, während zu große Stücke die gleichmäßige Beladung behindern und die Qualität des Metalls beeinträchtigen können.
Die Technologie wurde in einer Reihe von Versuchsschmelzprozessen getestet, und die Experimente haben "eine höhere Ausnutzungsrate des Kohlenstoffs im Vergleich zu herkömmlichen Karbidisierungsstoffen und gleichzeitig eine Verringerung ihres Verbrauchs" gezeigt. Gleichzeitig blieb der Schwefelgehalt im Metall innerhalb der zulässigen Grenzen, was für die nachfolgende mechanische Bearbeitung und die Verwendung des Materials in der Maschinenbauindustrie von Bedeutung ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Reifen keine tiefgreifende Verarbeitung erfordern und es ausreicht, sie in Stücke der erforderlichen Größe zu schneiden. Dadurch werden die Kosten gesenkt und die Entwicklung aus der Sicht der Einführung in die Industrie verbessert.
Laut den Entwicklern kann die Technologie insbesondere von großen Unternehmen, einschließlich der Automobilindustrie, nachgefragt werden, und derzeit wird auch ein Schema für die kalte Briquetterung entwickelt, das es ermöglicht, schädliche Emissionen zu reduzieren.
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