
Technologien, denen man vertrauen kann
Das Thema Reifen, insbesondere Spikereifen, ist reichhaltig, daher setzen wir das Thema Spikereifen fort.
Heute ist das Thema der Hochtechnologie interessant. Sind die Polster unter den Spiken eine reale Technologie oder ein Marketing-Trick? In Wirklichkeit ist die Antwort nicht so eindeutig.
Natürlich gibt es hier keinen Betrug, aber es gibt auch keine spezielle Produktionslinie, um die Polster unter die Spiken zu setzen. Aber unser Interesse an dieser Technologie ist nicht grundlos. Es liegt daran, dass Winterreifen zwei oder manchmal (aber selten) mehr Schichten Gummi in der Protektor-Dicke haben. Die Hauptaufgabe liegt natürlich bei der äußeren Schicht, die mit der Straßenoberfläche in Berührung kommt. Dies ist die teuerste Gummi-Mischung in Bezug auf Zusammensetzung. Sie ist elastisch bei niedrigen Temperaturen und hat oft zusätzliche Polymer-Einschlüsse, die die Haftung auf Eis verbessern. Die untere Gummischicht, die unter den zulässigen Abnutzungsindikatoren des Protectors liegt, ist steifer und weniger komplex in Bezug auf Zusammensetzung, da sie nicht mit der Straße in Berührung kommen muss. Darüber hinaus muss sie in Spikereifen die Basis der Spike halten, daher ist übermäßige Elastizität nicht erforderlich.
Woher kommen die Polster?
Alles liegt daran, dass bei der Herstellung des Reifens in der Presse, die Löcher für die Spikes von speziellen Elementen gemacht werden, die wie Nägel mit nach unten gerichteten Köpfen aussehen. Sie bilden die T-förmigen Löcher für die Befestigung der Spikes gegen Rutschgefahr. Bei diesem Prozess durchdringen diese Elemente alle Schichten und drücken eine in die andere. Auf diese Weise entsteht es, dass der weniger steife Gummi in den steiferen Gummi gelangt. Da haben Sie das Polster unter der Spike.
Einseits ist es wahr, aber anderseits sind alle Winterreifen mit mehr als einer Gummischicht im Protektor mit diesen Polstern ausgestattet. Ob es ein Trick ist oder nicht, das müssen Sie entscheiden.