Typen von Reibungsreifen
Vielleicht halten einige Autofahrer Reifen für „schwarz und rund“, und Winterreifen teilen sich nur in „Stahl“ und „Nicht-Stahl“ ein, aber das ist natürlich nicht so. Wenn mit Sommerreifen alles ganz klar ist und ein Fehler im Segment maximal zu Unbehagen, schnellem Verschleiß und erhöhtem Kraftstoffverbrauch führt, steht bei Winterreifen die Frage der Sicherheit direkt im Raum.
Reifen mit Stahlspikes haben eine Einstufung nur nach der Anzahl der Spikes, nicht-spikige Reifen oder wie sie oft genannt werden „Haftreifen“ teilen sich in zwei klare Segmente:
- Für raue Winterbedingungen
- Für milde europäische Winter.
Es ist wichtig, diese Segmente zu unterscheiden, da, wenn Frost unter -20°C für Sie keine Seltenheit ist, Reifen für milde Winter auf der Straße erhebliche Schwierigkeiten haben können und Sie dies ganz sicher spüren werden.
Wie kann man diese Segmente unterscheiden?
Vor allem muss man mit den Empfehlungen der Hersteller beginnen. Wenn Sie in der Beschreibung Formulierungen wie „Reifen der Alpen-Gamma“ sehen, dann handelt es sich um Reifen für milde Winter und Sie sollten ihnen nur dann den Vorzug geben, wenn Sie den entsprechenden Klima haben.
Bei diesen Reifen unterscheiden sich nicht nur die Zusammensetzungen der Gummimischungen, sondern auch die Elemente des Profils. Beachten Sie die Abbildung zu diesem Artikel. Links im Bild ist beispielsweise ein Reifenmodell des nordischen Segments abgebildet, rechts ein Reifen der Alpen-Gamma.
Die „Weichheit“ des Reifens für den europäischen Winter fällt sofort ins Auge. Man kann sehen, dass die Lamellen einfacher geformt sind und im Allgemeinen dünner sind. Es ist auch mit bloßem Auge erkennbar, dass der Abstand zwischen den Blöcken beim Reifen für den rauen Winter größer ist, was eine bessere Arbeit im tiefen Schnee, aber auch mehr Lärm auf Asphalt bedeutet.
Bei der Auswahl von Reifen ist es extrem wichtig, solche Nuancen zu kennen, denn es gibt keine schlechten Reifen, jeder Reifen hat seine eigene Bestimmung.
