Das Uljanowski-Reifenwerk hat den Betrieb wieder aufgenommen
Das Reifenwerk in Uljanowsk, das früher Bridgestone gehörte und jetzt zum Kordiant-Konzern gehört und in Gislaved umbenannt wurde, hat seine Arbeit erfolgreich wieder aufgenommen, meldet "Interfax" unter Berufung auf die Pressestelle des Konzerns.
"Der Neustart des Uljanowsker Werks beginnt mit der Produktion eines neuen Sommermodells, das unter der Marke Cordiant vertrieben wird", betonten die Unternehmensvertreter. "Im Jahr 2025 wird das Sortiment des Werks allmählich erweitert, unter anderem durch Modelle der Premium-Marke Gislaved. Der Start der Produktion von Winterreifen ist für das erste Halbjahr 2025 geplant. Alle erforderlichen Standard-Tests und Zertifizierungen für die Wiederaufnahme der Produktion sind abgeschlossen und bestätigen die Sicherheit der Produkte und die Bereitschaft zum Verkaufsstart".
Im nächsten Jahr soll auf dem Werk 1,2 Millionen Reifen produziert werden, während die geplante Kapazität des Unternehmens doppelt so hoch ist - 2,4 Millionen Reifen pro Jahr.
Bridgestone hatte die Reifenproduktion in Russland im März 2022 eingestellt, im Dezember 2023 wurden die Aktiva des japanischen Konzerns in Russland an den Konzern S8 Capital verkauft, der sie im Oktober 2024 an die Firma "Sewergruppe" weiterverkaufte.
Zum Konzern "Kordiant" gehören derzeit fünf Reifenwerke in Uljanowsk, Omsk, Jaroslawl und Kaluga, deren Gesamtkapazität 15 Millionen Reifen pro Jahr beträgt.
Foto: "Kordiant".
