Bei Linglong wurde das Verbot von Reifenlieferungen aus Serbien in die USA als "unerklärlich" bezeichnet
Das chinesische Unternehmen Linglong hat den von der US-amerikanischen Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) angekündigten Stopp der Lieferungen von in Serbien hergestellten Reifen in die USA kommentiert und mitgeteilt, dass Beweise für Verstöße gegen die Rechte der Arbeitnehmer im Unternehmen gesammelt wurden.
Bei Linglong wurde erklärt, dass die Entscheidung der US-Behörden "völlig unerklärlich" sei, und darauf hingewiesen, dass die Vorwürfe "längst überholt" seien und sich ausschließlich auf Subunternehmer beziehen, während das Unternehmen bereits umfassende Maßnahmen zur Lösung des Problems ergriffen habe. Insbesondere seien die Beziehungen zu Subunternehmern, die von Verstößen verdächtigt wurden, abgebrochen und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, zur Einhaltung der Menschenrechte und zur Wahrung der Geschäftsethik ergriffen worden.
"Wir haben auch einen Verhaltenskodex veröffentlicht, der für alle Partner und Auftragnehmer verbindlich ist und klare Regeln für die Einhaltung des Sozial- und Umweltrechts enthält", heißt es im Unternehmen. "Darüber hinaus wurde die soziale Verantwortung in den Prozess der Interaktion mit Lieferanten integriert, die regelmäßig überprüft wird."
"All diese Maßnahmen machen die Entscheidung der US-Behörden noch unverständlicher, und wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um sie davon zu überzeugen", erklären sie bei Linglong und betonen, dass "unser gesamtes Handeln im Einklang mit den Gesetzen der Republik Serbien und den Anforderungen an humane und gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsbedingungen" stattfinde.
Foto: Betaphoto / Predsedniśtvo Srbije / Dimitrije Goll
