Wozu wird eine Kohlenstoffeinlage benötigt?
Auf dem Protektor einiger Reifen ist leicht eine dünne Streifen aus Gummi einer anderen Farbe zu erkennen. Natürlich gibt es hier eine Menge von Vermutungen und Ideen über Mängel oder Chip-Reifen, aber das ist natürlich nicht der Fall. Alles ist viel einfacher zu erklären.
Mit dem Erscheinen von energieeffizienten Reifen hat sich die Rezeptur der Gummimischung von Reifen erheblich verändert, da in den Reifen immer mehr Silizium oder wie man sagt "Silika" zum Einsatz kommt, um den Rollwiderstand zu reduzieren. Teilweise hat dies zu einer Verringerung des Kohlenstoffgehalts oder wie man technisch sagt "technischen Kohlenstoffs" geführt, der unter seinen vielen nützlichen Eigenschaften auch eine gute Elektrizitätsleitfähigkeit besitzt. Auf diese Weise haben die Reifen den aufgebauten elektrischen Ladung auf natürliche Weise, durch die Reifen, abgeleitet. Aber der Trend zum Energiesparen hat allmählich das Verhältnis von technischem Kohlenstoff und Silizium im Reifen verändert, und die Ableitung der statischen Elektrizität wurde komplizierter.
Die Ingenieure haben dieses Problem leicht und elegant gelöst, indem sie einfach eine spezielle Einlage mit hohem Kohlenstoffgehalt in den Protektor einsetzten, der als hervorragender Leiter gilt. Es ist logisch anzunehmen, dass die Größe der Kohlenstoffeinlage direkt auf die Energieeffizienz hinweisen kann, denn je größer die Einlage, desto mehr Silizium ist im Reifen enthalten, und desto weniger verbraucht der Reifen Kraftstoff. Aber dies kann nicht mit Sicherheit behauptet werden, da die Gummimischungen moderner Reifen zu komplex sind und solche einfachen Anzeichen nicht immer eindeutig sind.
