Wozu Reagenzien bei einem solchen Winter?

Wozu Reagenzien bei einem solchen Winter?

Oftmals entsteht der Eindruck, dass die Straßenverwaltungen die Situation auf den Straßen absichtlich durch das Streuen von Streumittel in Pfützen verschlechtern. Auf den ersten Blick scheint darin keine Logik zu sein. "Korruption", denken viele Fahrer, die in Staus aufgrund der langsam fahrenden Straßenverwaltungstechnik stehen. "Irgendwohin muss man es schließlich bringen, also streut man es in Pfützen". Aber die Sache liegt ganz anders. Es gibt tatsächlich einen Sinn in dieser Arbeit gegen Glatteis.

Das Problem liegt darin, dass die Straßenverwaltungen nicht überall in der Stadt mit hoher Verkehrsdichte gleichzeitig präsent sein können. Deshalb gibt es eine Richtlinie namens "RICHTLINIE FÜR DIE BEKÄMPFUNG VON GLATTEIS AUF STRASSEN". Gemäß dieser Richtlinie sollte das Streumittel zur Vorbeugung von Glatteis verteilt werden. Dies hängt von einem bestimmten Temperaturwert und der Wettervorhersage für die nächste Zeit ab. Mit anderen Worten, die Aufgabe der Straßenverwaltung besteht darin, die Bildung von Glatteis zu verhindern, und nicht darin, nach dessen Auftreten dagegen anzukämpfen.

Wie wir aus der Praxis wissen, gelingt dies nicht immer, aber die Arbeit der Straßenverwaltung ist trotzdem effektiv, wenn auch nicht perfekt. Es reicht aus, einen Blick auf die Nachbarrepubliken zu werfen. Zum Beispiel werden in Kasachstan bei plötzlichem Temperaturabfall und Bildung von Glatteis die Fernstraßen und Autobahnen gesperrt. Sie werden einfach bis zur Stabilisierung der Wetterbedingungen gesperrt. Auf diese Weise war die kasachische Hauptstadt Astana bereits mehrmals im Jahr 2023 von der Außenwelt abgeschnitten.

Wir sollten die Straßenverwaltungen unserer Städte mit Verständnis behandeln. Und natürlich sollten wir nicht vergessen, dass die Streumittel zwar die Verkehrslage erleichtern, aber nicht unbedingt gut für die Reifen und Felgen sind. Darüber hinaus sollten wir, wenn der nach der Wirkung des Streumittels geschmolzene Schnee nicht rechtzeitig entfernt wird, besonders vorsichtig sein, da die Bremsstrecke auf der entstandenen "Masse" ebenfalls erheblich sein kann.

Mosautoshina