Wozu benötigen Reifen einen Protektor?
Eine einfache Frage, oder? Die Antwort liegt im Namen. Protection - Schutz. Das bedeutet, die Reifen vor Beschädigungen, scharfen Steinen und anderen Dingen zu schützen. Ja, das ist richtig, aber nicht nur.
Der Protektor hat neben seiner Schutzfunktion die Aufgabe, das Kontaktgebiet bei der Fahrt auf nasser Oberfläche möglichst effektiv zu entwässern. Deshalb hat der Protektor ein Muster und sein Typ ist darauf ausgelegt, Wasser effektiv und schnell abzuleiten. Gleichzeitig soll er den nützlichen Kontakt der Gummioberfläche bei trockenem Wetter erhalten.
Auch die Zusammensetzung des Protectors beeinflusst den Rollwiderstand und damit den Kraftstoffverbrauch. Deshalb entsteht vor dem Hintergrund seiner Festigkeit und seiner Fähigkeit, Wasser abzuleiten, die Notwendigkeit, einer übermäßigen Erhitzung entgegenzuwirken.
Das klingt logisch, aber viele Autobesitzer vergessen, dass die Schutzfunktionen des Protectors mit zunehmender Abnutzung abnehmen. Die Wahrscheinlichkeit, den Schutzhandschuh zu beschädigen, indem man über zerbrochenes Glas oder scharfe Steine fährt, ist groß. Es gibt auch mehr Chancen, bei einer Aquaplaning-Situation auf einer gewohnten Geschwindigkeit von 80 km/h auf einer gewohnten Pfütze auf dem Weg zur Arbeit zu landen. Vergessen Sie nicht, dass die Eigenschaften der Reifen und speziell des Protectors mit jedem Kilometer abnehmen. Das ist ein Grund, die Reifen früher zu wechseln, bevor die verbleibende Tiefe die gesetzlichen Indikatoren erreicht. Wie viel früher - das entscheiden Sie.
