Die Michelin-Werke haben die Zertifizierung nach dem Standard ISO 50001 erfolgreich abgeschlossen

Gleich vier Werke des französischen Unternehmens Michelin, die sich in Bad Kreuznach, Bamberg und Karlsruhe befinden, haben internationale Zertifikate nach dem Standard ISO 50001 erhalten. Dieser Standard legt die Anforderungen an das Energiemanagement fest. Für die Fachleute, die die Produktion von der Zertifizierungsstelle GUTcert überprüfen, war es wichtig, dass die Michelin-Werke danach streben, den Energieverbrauch zu optimieren.

Laut dem Geschäftsführer von Michelin in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Dieter Freytag, konnten alle deutschen Werke, die die Zertifizierung durchlaufen haben, nachweisen, dass die Energieeffizienz der Produktion durch die Modernisierung und den Einsatz neuer Technologien kontinuierlich verbessert wird.

Insbesondere das Unternehmen in Bad Kreuznach wird bereits seit fast sechs Jahren von einer BHKW-Anlage versorgt, die den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre um sieben Tonnen pro Jahr reduziert. Auch die anderen Michelin-Werke in Deutschland werden in puncto Energieeffizienz optimiert.

Das Werk in Karlsruhe produziert beispielsweise den größten Teil seiner Produkte mit Hilfe der elektrischen Vulkanisation, die den Energieverbrauch erheblich reduziert.

Michelin setzt nicht nur die Weiterentwicklung der Technologien für die Produktion von Autoreifen fort, sondern arbeitet auch an der qualitativen Verbesserung seiner Produkte. Insbesondere wird viel Wert auf die Produktion von Reifen mit reduiertem Rollwiderstand gelegt. Das letzte "Wort der Technik" in diesem Bereich ist der Michelin Energy Saver+-Reifen.
Mosautoshina