ZC Rubber wird Mittel aus dem Börsengang umleiten
Der chinesische Reifenhersteller ZC Rubber hat beschlossen, die nicht genutzten Mittel aus dem Börsengang (IPO), die ursprünglich für die Erweiterung der Produktion in Thailand vorgesehen waren, in den Bau eines Werks in Jingtan (Jiangsu, China) zu investieren.
ZC Rubber hatte bereits 2012 Pläne für den Bau eines Werks in Jingtan angekündigt, das zu einem großen Lieferanten von Personenkraftwagenreifen für den amerikanischen Markt werden sollte. Nachdem jedoch 2014 Washington neue Zölle auf chinesische Reifen eingeführt hatte, wurde das Projekt eingefroren und das Unternehmen konzentrierte sich auf die Lokalisierung der Produktion im Ausland, unter anderem in Thailand.
In einer aktuellen Erklärung betont ZC Rubber, dass die Wiederaufnahme des Projekts in erster Linie mit der schnellen Entwicklung des chinesischen Marktes für Automobile mit neuen Energiequellen sowie mit der hohen Nachfrage nach Reifen des Unternehmens im Ausland zusammenhängt. Im vergangenen Jahr wurde berichtet, dass das Werk etwa 25 Millionen Personenkraftwagenreifen pro Jahr produzieren soll.
Zurzeit wird in Jingtan das neue Werk gebaut, und ZC Rubber betont, dass die Erweiterung des Werks in Thailand gemäß den ursprünglichen Plänen fortgesetzt wird und der Abschluss des Projekts für Juni 2026 geplant ist. Die Gesamtkosten (165 Millionen US-Dollar) bleiben unverändert, und die weitere Finanzierung wird durch Eigenmittel des Reifenherstellers erfolgen.
ZC Rubber fügt hinzu, dass das Werk in Jingtan dem Unternehmen enge Verbindungen zu chinesischen Herstellern von Elektrofahrzeugen bieten wird und als "Musterbetrieb, der den Standard der Industrie 4.0 erfüllt" dienen wird. Laut der neuesten Erklärung des Unternehmens werden in das Projekt 94 Millionen US-Dollar aus den Mitteln des Börsengangs investiert (17,07% des gesamten Erlöses), die ursprünglich für die Erweiterung der Produktion in Thailand vorgesehen waren.
