Härtesprobe für Hankook-Rennreifen auf den Ardennen-Passagen
Für die Reifen Hankook Ventus Race sind die "Ardennen-Hügel" das ernsthafteste Testgelände im gesamten Kalender der 24H-Serie, die von Hankook gesponsert wird. Die 7,004 Kilometer lange Rennstrecke von Spa-Francorchamps führt durch die Ardennen und bietet eine atemberaubende Abfolge von Kurven, langen Geraden und welligen Abschnitten.
Manfred Sandbichler, Leiter von Hankook Motorsport Europe, kommentierte, dass die großen Höhenunterschiede hohe Reifenkompressionswerte erfordern. Darüber hinaus durchfahren die Fahrer einige Kurven sehr schnell, was eine enorme Zentrifugalkraft erzeugt. Diese Kombination stellt hohe Anforderungen an die Reifenkonstruktion. Allerdings haben die Ventus-Rennreifen in der Vergangenheit immer diese Herausforderung gemeistert.
Temperaturunterschiede sind auf den "Ardennen-Hügeln" besonders heimtückisch, da die Strecke teilweise durch Wälder führt und die Temperatur zu dieser Jahreszeit sogar unter Null liegen kann. Ähnlich wie auf dem Nürburgring, der weniger als 100 Kilometer entfernt liegt, kommt es auf einigen Streckenabschnitten zu einer Abkühlung der Rennreifen. Dies erschwert es den Fahrern, den optimalen Grip zu halten.
Die anspruchsvolle Strecke spricht für eine konservative, reifenfreundliche Einstellung mit reduziertem Sturz. Allerdings ist das Wetter in Spa-Francorchamps immer der "X-Faktor". Ein regenfreies Rennwochenende in den Ardennen ist eine Seltenheit. Da die Strecke relativ lang und sehr hügelig ist, müssen die Fahrer damit rechnen, dass bei Regen einige Abschnitte nass und andere trocken sind. Es sind jedoch genau diese Unwägbarkeiten, die dem Spa-Francorchamps seinen besonderen Reiz verleihen, der zuletzt 2019 die Rennen der 24H-Serie von Hankook ausgetragen hat.
